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Der Unterschied zwischen Mediation und Moderation

Der Unterschied zwischen Mediation und Moderation

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Worin besteht der wesentliche Unterschied zwischen Mediation und Moderation?

Werde ich für eine Mediation zur Konfliktlösung in ein Unternehmen gebeten, erlebe ich häufig, dass eine Mediation gewünscht ist, doch bei genauerer Betrachtung eine Moderation gemeint ist. Das ist für mich der Anlass, an dieser Stelle auf die Unterschiede einzugehen.

Der Begriff Moderation kommt ursprünglich aus dem Lateinischen und steht für “die Mitte finden”, “Lenkung” und “Mäßigung”. 

Auch bei der Moderation geht es darum, in Problem- und Entscheidungssituationen alle Beteiligten gleichberechtigt einzubinden. Insofern lässt sich zunächst vermuten, dass sich Moderation und Mediation nahestehen. Bezogen auf die Anwendung von Methoden, die in beiden Fällen zum Einsatz kommen stimmt das. Ohne Brainstorming, Kartenabfrage, Fragetechniken, Kleingruppenarbeit, etc. kommen weder die Moderation noch die Mediation aus. In der Mediation sind die Methoden noch weitreichender, da es darum geht, auf einer tiefer liegenden Ebene das zwischenmenschliche Verständnis wiederherzustellen. Methoden, wie der „Stuhltausch“, „das Spiegeln“, das „Doppeln“ etc. werden bei einer Gesprächsmoderation daher selten zum Einsatz kommen.

Der gravierende Unterschied bei einer externen Moderation liegt in der meist starken eigenen Intension des Auftraggebers (Chef, vorgesetzte Führungskraft).

Das heißt, es gibt eine klare Vorstellung zum Ablauf, eine Festlegung der Themen und eindeutige Erwartungen an die Ziele und Ergebnisse des Workshops. Bei der Mediation hingegen geht es um die Auflösung von Konfliktsituationen, die sich an den unterschiedlichen Emotionen, Interessen und Bedürfnissen der Streitparteien orientieren und die von außen eben gerade nicht vorgegeben werden.


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